zwanzig

zwanzig-klein

verloren, die hoffnung
endlich zu siegen, ganz
oben zu stehen
verschwunden mit
alle guten vorsätzen
geht wie sie gekommen
war, hinterlässt nicht
viel, verbleibt punktuell
im erinnern, verbleichte
enttäuschung beherrscht
den dauerregen

neunzehn

neunzehn-klein2

die botschaften des
botschafters waren
bester natur als wir
sie löffelten und
gabelten mit
lustvollem
geschmatze
lachend und
schwatzend
in uns

achtzehn

achtzehn-klein

nach vorne gedacht hat
es rückblickend betrachtet
einen erkämpften sieg für
uns gegeben, den wir uns
nach einem ersten tiefschlag
verdient hatten, den wir uns
mit hirn und spielfreude
erzwungen haben, aus der
not heraus geboren, nicht
aufgegeben hatten, um
am ende die theoretischen
chancen auf das große
ganze doch noch zu wahren

siebzehn

siebzehn-klein

es fehlt nur mehr eine
6 am tisch 66, neben
dem haus in dem es
spuken soll, an einem
tag an dem mir viel
in meinem kopf herum
spukt, mit dem rosen
kranz als kette um den
hals, wohin mir das
wasser reicht, das mich
und mein tun weihen
segnen und bewahren
möge, vor falschen
entscheidungen und
gedanken, wie „i don’t
give a shit“

sechzehn

sechzehn-klein1

beginnen, heute soll
alles beginnen, all das
was uns in unseren
träumen begleitet
hatte, hinweg über
jahre, all das, was
uns angetrieben hatte
all das, was uns nicht
loslassen konnte, all
das, was heute endlich
seinen guten lauf
nehmen soll

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