nach den misserfolgen
das feld betreten
in meinen sound
versunken, mir die
euphorie aus dem
leib rennen, krachen
lassen, das gute
gefühl mir wieder
aus mir selbst gebären
um zu zufrieden zu sein
und wenn mich wirklich
etwas süchtig macht
dann dieses gemisch
aus rhabarber, enzian,
chinarinde, bitterorangen,
aromatischen kräutern,
wasser und alkohol in
einem glas mit eis
in kühler bitterer frucht
die irgendeinen abend
des jahres zu einem
sommerabend macht
in blauer, lauer lust
mit blick auf das meer
lieber jemand, der mit
wenigen worten eine
aussage vermitteln kann
eine message, eine emotion
transportiert, als jemand
der über hunderte seiten
hinweg nichts zu sagen
hat, nichts zu erzählen
weiß und im feinen wie
im groben nicht fähig ist
inhalte oder gefühle
eindrücklich auszudrücken
sich nicht mehr fürchten
keine angst mehr haben
aber den respekt bewahren
das mulmige gefühl nicht
loswerden, vor der trüben
undurchschaubar dreckigen
schwärze der großstadt
vor dem müll, dem elend
dem irrsinn
aus den buchstaben
tropft mir ideensaft
ins rostige getriebe
kurbelt an die müde
maschine, lässt sie
wieder rattern und
brummen, wieder
inspirationen und
bilder faschieren